Hamburg City Trip

Wie ich euch bereits in meinem letzten Blogpost berichtet habe, durfte ich zwei atemberaubende Musicals in den schönsten Theatern Hamburgs erleben. Selbstverständlich ließ ich mir dabei die Gelegenheit nicht entgehen, noch zwei Tage durch die wunderschöne Hansestadt zu schlendern. Für diese Zeit durfte ich im Holiday Inn Hamburg übernachten. Von meinem Executive Room im 16. Stock, hatte ich einen traumhaften Blick über die Elbe, bis hin zur City Skyline mitsamt der nie fertigen, aber dennoch bereits prächtig glänzenden, Elbphilharmonie. Der große Schreibtisch direkt am Fenster war optimal, um noch Abends die tagsüber aufgenommenen Bilder in aller Ruhe zu bearbeiten. Die Minibar war mit kühlen Getränken bestückt und kostenfrei.

Holiday Inn Hamburg - by Leslie Huhn

Holiday Inn Hamburg - by Leslie Huhn

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Nach dem Einchecken machte ich mich mit dem Auto auf den Weg Richtung Innenstadt. Als Geheimtipp wurde mir das Parkhaus Hühnerposten empfohlen. 4 Stunden parken kostet hier 4€ und ein Tagesticket 10€. Dafür, dass das Parkhaus in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof und damit im City Zentrum liegt, ein absolut fairer Preis (fährt man ins falsche Parkhaus, kann man in Hamburg durchaus auch für bis zu 3€/Stunde parken). Raus aus dem Parkhaus und herrlichster Sonnenschein, wie ihn Hamburg wahrscheinlich nur zwei mal im Jahr sieht, strahlt mir entgegen. Ich habe mich schon auf Regen und graue Wolken eingestellt, wurde aber vom Hamburger Sonnenschein bei 27 Grad wärmstens (im wahrsten Sinne des Wortes) empfangen. Google Maps führte mich an kleinen Geschäften und tollen Gebäuden zielstrebig gen Rathaus. Auf dem Weg dort hin machte ich noch halt in einem italienischen Imbiss, unweit der Europapassage, in dem es sämtliche Nudelvariationen für 4.50€ gab. Ich entschied mich für eine Flusskrebsvariante und war erstaunt von der großen und leckeren Portion. Ich hatte für ein gutes Essen in Hamburg locker mit dem doppelten Preis gerechnet. Gut gestärkt erkundete ich die zahlreichen Geschäfte der Innenstadt, die in der Sonne funkelnde Außenalster, die eindrucksvollen Gebäude rund um den Rathausplatz und die historische Speicherstadt. Dabei lernte ich auch etwas über die Hochwasser, die bereits mehrfach zu schweren Überflutungen geführt haben (zuletzt 2013) und wie sich die Stadt davor schützt. Ich erfuhr, dass durch die zahlreichen Lagerhallen der Speicherstadt, Hamburg als europaweit größter Zwischenhändler für Orientteppiche gilt und eine der größten afghanisch-iranischen Gemeinschaften außerhalb Asiens hier zu Hause ist. Außerdem verwirklicht Hamburg mit dem Bau der Hafencity gerade eines der größten städtebaulichen Projekte in Deutschland und möchte damit für bis zu 100 000 Menschen Arbeits- bzw. Wohnraum direkt an der Elbe schaffen. Wenn ich eine neue Stadt besuche, versuche ich immer möglichst viel darüber zu erfahren. Das betrifft sowohl die Vergangenheit, als auch die Zukunft des Ortes. Ich habe das Gefühl, so bekommt man ein besseres Verständnis für die Menschen und Traditionen der jeweiligen Stadt oder des jeweiligen Landes.


Hamburg - by Leslie Huhn

Am späten Nachmittag taten mir die Füße weh und entschloss mich zurück zum Hotel zu fahren. Ich wollte sowieso noch etwas Sport machen und den Tag danach in der Sauna ausklingen lassen. Im Zimmer angekommen, war die Klimaanlage ausgefallen und die Abendsonne knallte unerbittlich in mein Zimmer. Es wurde sofort ein unheimlich netter Techniker hoch geschickt, der das Problem aber leider nicht lösen konnte. Auch der Wechsel in ein anderes Zimmer war aufgrund der vollen Auslastung des Hotels nicht möglich. Also beschloss ich die Sportsachen anzuziehen und mich erst einmal in den Fitnessraum zu begeben. Wie ihr vielleicht auf meinen Snaps gesehen habt, lag auch hier die Raumtemperatur bei 34 Grad. Als Improvisationstalent beschloss ich einfach einen Treppenlauf zu machen. Einmal 16. Stock und zurück und wieder hoch und wieder zurück. In einem Hotel mit Fahrstuhl braucht man auch keine Angst zu haben, dass man im Treppenlauf anderen Menschen begegnet, denn selbst die Gäste im zweiten Stock benutzen ja meist eher den Lift als die Treppen. Da sich die Dämmerung langsam über Hamburg zog und etwas kühlere Luft mit sich brachte, konnte ich es auch im Hotelzimmer wieder aushalten. Als kleine Entschuldigung für die defekte Klimaanlage erwartete mich eine eiskalte Flasche Sekt auf dem Zimmer. Aber nach einer kalten Dusche im stilvoll gestalteten Badezimmer, fiel ich erschöpft ins Bett und schlief auf der dicken Matratze wie ein Baby. Am nächsten Morgen genoss ich noch ein fantastisches Frühstück im süßen Nordcoast Kaffee, in welches ich von der Foodguide App eingeladen wurde, und verputzte dabei meine erste (aber sicher nicht meine letzte) Acaibowl. Dann ging es auch schon wieder Richtung Leipzig, Koffer umpacken, denn 8 Tage später hebt mein Flieger nach Phuket ab.

Hamburg - by Leslie Huhn

Vielen Dank an das Holiday Inn Hamburg für die Einladung und an das freundliche Personal, die versucht haben mir den Aufenthalt, trotz der defekten Klimaanlage, so angenehm wie möglich zu gestalten.

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